Christliche Demokratische Union Deutschlands
Artikel-Nr. 00002
Am Montag, d. 11. Mai 2009 ist der CDU-Abgeordnete und Kandidat für das Europäische Parlament
Dr. Christian Ehler auf Einladung des CDU Ortsverbandes Drebkau u.a. in Drebkau unterwegs.
Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Monika Schulz wird er sich ab 15.00 Uhr in einem Gespräch mit
Frau Jurk und Frau Menzel-Neumann über die aktuelle Situation in Drebkau informieren.
Danach steht der Besuch im Glaswerk Drebkau auf dem Programm.
Anschließend werden sich die Abgeordneten über das Bauvorhaben "Vereinshaus Schorbus" vor Ort informieren.
Dieses Bauvorhaben ist mit Mitteln der Europäischen Union gefördert worden.
Die Drebkauer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ab 18.00 Uhr in der Gaststätte "Zu den drei Kronen" mit dem Abgeordneten direkt ins Gespräch zu kommen.
Ab 19.00 Uhr treffen sich die Drebkauer CDU-Mitglieder zu ihrer Mitgliederversammlung, um gemeinsam mit den Abgeordneten über die bevorstehenden Wahlkämpfe zu beraten.
Rüdiger Krause
Vorsitzender CDU Ortsverband Drebkau
(Ansprechparter zu diesem Thema: Rüdiger Krause)
Artikel-Nr. 00001
An den Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg
Herrn Matthias Platzeck
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam
"Mehr Zeit, mehr Zuwendung, mehr Bildung- mehr Erzieherinnen und Erzieher für unsere Kinder"
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Platzeck,
in keinem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland muss eine Erzieherin für so viele
Kinder sorgen wie in Brandenburg. Der derzeitige Stand (eine Fachkraft für je sieben Kinder
unter drei Jahren und je 13 Kinder von drei bis sechs Jahren) reicht trotz hohen
Engagements nicht aus, eine qualitativ gute Betreuung dauerhaft zu gewährleisten. Zum
Vergleich: in Rheinland-Pfalz kümmert sich eine Kraft um vier Kinder unter drei Jahren, in
Bayern liegt der Schlüssel bei fünf Kindern.
Jeder, der ein Kind in einer öffentlichen Kindertagesstätte betreuen lässt, weiß, dass selbst
dieses unzureichende Betreuungsverhältnis nur während eines geringen Teils des Jahres
gegeben ist. Durch Fehlzeiten der Erzieherinnen wegen Urlaub, Fortbildung, Krankheit sowie
der Vor-und Nachbereitung der pädagogischen Arbeit ist eine Erzieherin häufig mit der
Betreuung von 20 bis 30 Kindern allein. Dies trifft auf Kitas, die wegen elternfreundlicher
Öffnungszeiten im Schichtdienst arbeiten, besonders zu.
Daher muss auch in Brandenburg ein Schlüssel von einer Vollzeit-Kraft für je fünf Kinder
unter drei Jahren und für je 8 Kinder von drei bis sechs Jahren realisiert werden. Die
Zuschüsse des Landes für die Kindertagesbetreuung sind in den vergangenen zehn Jahren
um rund 56 Millionen Euro gesunken. Das ist nicht akzeptabel. Auch bei sinkender
Geburtenrate dürfen die Zuschüsse für die Kinder nicht einfach im Haushalt versickern. Das
vorhandenes Geld muss vielmehr in die Qualität der Betreuung gesteckt werden. Dies ist
auch deshalb erforderlich, weil immer mehr Bildungsarbeit von den Kitas erwartet wird.
Sie selbst haben gesagt: "Wir müssen alles tun, damit Kinder ihre Potenziale besser und
vollständig entfalten können." Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, wann lassen Sie diesen
Worten auch Taten folgen? Was macht die Regierung in Brandenburg, um die
unzureichende Zahl an Erzieherinnen und Erziehern in den Kitas zu verbessern? Werden
Sie die Bundesmittel, die ab 2009 für die Qualität der Krippenbetreuung gezahlt werden, für
einen verbesserten Erzieherschlüssel nutzen?
Über eine baldige Antwort freue ich mich sehr.
Mit freundlichen Grüßen
Rüdiger Krause
Vorsitzender des Bildungs- und Kulturausschusses der Stadtverordnetenversammlung Drebkau
(Ansprechparter zu diesem Thema: Rüdiger Krause)